Dienstag, 18. November 2008

Duo Infernale

Moin Moin,

ich habe eine kreative Schreibpause. Ab und an unterbrechen ich wie - wie jetzt. Es gibt subjektiv Beachtenswertes.

Der Entschluss war gefasst. Die Fritzbox 7270 bekommt eine neue Firmware - Laborversion. Bisher habe ich damit neutrale Erfahrungen gemacht. Sie laufen einfach. Die Laborversion arbeitet DECT Repeater zusammen. Das brauche ich. Die Neue hat ein paar nette Erweiterungen die ich haben möchte. Es gibt somit keine wirkliche Not, eher ein Verlagen.

Nein, einfach hat es AVM nicht gemacht. Einfach die neue Version aufspielen geht diesmal nicht. Ein Downgrade auf eine offizielle Version ist notwendig. Die Einstellungen gehen dabei unrettbar verloren. Also erstmal alle Daten heraussuchen. Zugangsdaten für DSL und VoIP ebenso wie die MSNs und die Telefonkonfigurationen Analog und DECT. Keine grosse Sache, aber es muss gemacht werden.

Jetzt ein Downgrade auf die 59er Version um danach ein Upgrade auf die 63er Version zu machen. Warum die Einstellungen mindestens über das Import/Export nicht mitgenommen können bleibt Geheimnis von AVM. Downgrade kein Problem. Danach ist das LAN weg. Ja, die Voreinstellungen habe einen anderen IP Adressbereich, das ist schnell umgestellt. Jetzt das Upgrade. Nein, das ging schon mal nicht. Die Fritzbox tut so als ob, macht aber nichts. Fritzbox neu starten und nochmal - Ergebnis negativ. Fritzbox von der Spannungsversorgung trennen und nochmal - Ergebnis negativ. Der Höhepunkt ist ein lange überlegtes Ausschalten bei blinkender Info LED. Eigentlich schreibt sie dabei die neue Firmware, doch ganz lange tat sich nichts. Vielleicht fährt sie danach nicht mehr hoch und ist erstmal defekt. Mir wird warm, ausschalten, einschalten, warten - sie lebt noch! Sie weigert sich standhaft das Update anzunehmen - was nun? Ein Downgrade auf die 58er ausprobieren. Ja, das geht wie geplant. Jetzt ein Upgrade auf die 63er und es geht. Hüllen wir mal den Mantel des Schweigens darüber.

Ich sah mich schon im Laden eine weitere Fritzbox kaufen. Sie ist der Nabel des Netzes im Haus. Ohne Fritzbox kein DSL, kein Telefon und kein LAN. Letzteres liesse ich mit ein wenig Konfiguration anderer Geräte beheben. Kein LAN heisst übrigens auch kein Fernsehen - der VDR findet ohne LAN das NAS nicht und schaltet wieder ab. Gut soweit ist es nicht gekommen.

Nur noch die Fritzbox einrichten. Ja, der Assistent ist nett und fragt bereits die wichtigstens Einstellungen ab. Das eine oder andere wird über die Menüs zu Fuß nachgetragen. Am Ende bleiben die beiden DECT Repeater übrig - Siemens Gigaset. Handbuch heraussuchen und los geht es. Nein, es geht nicht. Bei AVM nachlesen und nochmal versuchen. Nein, es geht nicht. Im Netz suchen und die Anleitung aus einem Forum abarbeiten. Nein, es geht nicht. Die Lösung ist eine Mischung aus allem. Um sie für die Nachwelt zu erhalten, folgt die Beschreibung in 11 Schritten: Anmelden eines Siemens Gigaset DECT Repeaters an einer Fritzbox 7270 (Firmware-Version 54.04.63-12946)
  1. Repeater: ausschalten (Netzstecker ziehen)
  2. Repeater: 1 bis 5 Sekunden einschalten und wieder ausschalten
  3. Repeater: 25 bis 35 Sekunden einschalten und wieder ausschalten
  4. Fritzbox: DECT Taste 10 Sekunden drücken (Info LED blinkt)
  5. Repeater: 1 bis 5 Sekunden einschalten und wieder ausschalten
  6. Repeater: einschalten einschalten (linke LED blink schnell)
  7. Mobilteil: abheben um Verbindung auszubauen (LED am Repeater bleibt dauerhaft an)
  8. Mobilteil: RepeaterNummer (2-7) und * drücken
  9. Mobilteil: 2 Sekunden warten
  10. Mobilteil: auflegen (LED am Repeater bleibt dauerhaft an)
  11. Mobilteil: auf 'beste Basis einstellen
FERTIG und jetzt noch Testen:
  • Normalbetrieb: linke LED ist dauerhaft an
  • Mobilteil aktiv: abheben, jetzt blinkt die rechte LED am Repeater für die Dauer der Verbindung
Darauf kann Mann doch kommen. Weil ich es beim letzten Mal bereits nicht aufgeschriben hatte folgt hier die Dokumentation

++ Die Plage