Migrationshintergrund
Moin Moin,
in meinem Rechenzentrum hat syndrom einen neuen Migrationshintergrund - seit einer knappen Stunde. Mit einem frischen 2.6.22 Kernel und interner 8211b Netzkarte. Natürlich hat lirc gezickt. Inzwischen bin ich ein erfahrender lirc Entzicker. Diesmal hatte das Update die hardware.conf verbogen. Ein gezielter Eingriff und es war gelöst. Da sage nochmal jemand ich bin ein Linux Laie. Vorher habe ich in den freien Zeiten meines letzten Urlaubstages an der neuen Plattform operiert. Erstmal ein neues Bios einspielen, dann ein neues nvram-wakeup erzeugen, dann vergessen das CMOS nach dem Update zu löschen und nach langen Stunden des Wunderns daran denken und das Ganze von vorne. Jetzt läuft alles und das Leiden wird in den Hintergrund verdrängt. Mit der relativen Gewissheit wieder Erster gewesen zu sein, kommt sogar ein wenig Freude über das Erreichte auf. Unter Windows XP kann das jeder.
Der obige alte syndrom bleibt noch ein paar Tage als Backup liegen. Mann weiß nie was alles noch passiert. Danach geht es in die Bucht. Der WAF ist in der letzten Woche dem DAX gefolgt. Wenn die neue Hardware sich in den nächsten Tagen bewährt, dann wird sie zum Strom sparen optimiert. VCore reduzieren. Takt reduzieren und nachmessen. Ich schätze höchstens 30 Watt - keine Festplatten, ein U3 Stick, sonst nur Netzwerk. Alle nicht benötigte Peripherie abgeschaltet. Das macht somit mindestens 50 Watt Ersparnis, bei 5h Laufzeit pro Tag sind das 14,40 Euro pro Jahr. Nein, ich wollte keine ROI Betrachtung machen.
Beim Ausfahren fing es heute an zu tröpfeln. An der Ampel niemand hinter mir. Das Dach schnell zu machen - schade. Am Nachmittag kurz auf trockener Autobahn einen ersten vorsichtigen Geschwindigkeitstest. 220 km/h - für den ersten Test nicht schlecht.
++ Die Plage