Montag, 22. Juni 2015

Verwirrte Jahreszeit

… anders kann Mann es nicht beschreiben. Zeus wird vergesslich. Er hat den Sommer übergangen und läßt dem Frühling direkt den Herbst folgen. Die Stromerzeugung hat einen Tiefpunkt erreicht. Die Akkus sind entladen, teurer Strom muss hinzugekauft werden. Heute habe ich die Heizung wieder eingeschaltet. Tagsüber schwankte das Thermometer zwischen 13 und 14 Grad - Tendenz fallen. Frieren muss nicht sein, Konsequenz ist Heizung einschalten.

Die niedigen Temperatur haben etwas Positives. Zum Beispiel liegt die technisch Pürfung der Komponenten im neuen Auto nahe. So ist zu berichten, die Sitzheizung funktioniert einwandfrei, Heizung läuft ebenso und die Standheizung wird sicher die kommenden Tage zu Einsatz kommen.

Die verwirrte Jahreszeit stört zunehmend das Ziel in diesem Monat endlich wieder 1.000 Radfahrkilometer zu erreichen. Die abendliche Tour mit Team 1 endete nach 23km - wir waren relativ nass. Der grosse Gartenzwerg war wunderbarst gut gelaunt, hatte jedoch nasse Füße. Im Gegensatz zum kleinen Wassermann ist das nicht gut, zumindest nicht bei herbstlichen Temperaturen. Selbstverständlich erreichte uns der Regen am Scheitelpunkt der Tour. Den Zusatzkringel haben wir eingespart; wir kommen wieder. Es war kein Unwetter, es war einfach nur Regen. Ein Sommerunwetter kann ein grosses Abenteuer sein. Kurz nach dem Start, letzter Sommer, 29. Juli, früher Abend, 28 Grad, die schwarze Wand türmte sich vor mir auf, erste Blitze und ich sagte zu mir „umkehren ist feige“. Es war das Unwetter meines Lebens, mit über 24km/h im Durchschnitt auf 33km nicht nur dabei, sondern mitten hindurch. Großartig - einfach unbeschreiblich, soviel Adrenalin gibt es nur ganz selten.