Dienstag, 7. Juli 2015

Gedrängte Tage

... es ist deutlich gedrängt — der eine würde sagen optimiert, der andere würde sagen überbucht. Für mich irgendwo dazwischen — es ist gerade in den letzten Tagen etwas viel, gerade noch zu schaffen, gerade noch. Die technische Herausforderung der so führenden Systeme bleibt bestehen. Je nach Kontext, im Büro Outlook, Zuhause Papierkalender in der Küche. Die 37° Schnittstelle zwischen beiden, die zwar die Inhalte nach 18 Uhr synchron halten müsste, jedoch nicht zuverlässig arbeitet bin ich.

Die nicht technische Herausforderung ist schlicht: Es ist ein wenig viel. Der Ablauf heute 7:00 Uhr Schwimmen, Vormittag 4 Besprechungen, mit DEM AUTO Fahrt ins eigene Büro, unterwegs ins Mittagsbrötchen beißen, Nachmittag 4 Besprechungen, am Abend ein Geschäftsessen -- dazwischen keine gefühlte Pause. Es wird heute spät werden.

Das Essen beim Italiener war zumindest bei mir sehr übersichtlich. Die Kollegen sahen mich irritiert an, darauf reagiere ich nicht wirklich. Bestellt hatte ich einen Salatteller, nur ohne Pute, Thunfisch, Scampi oder ähnlichem. Bekommen habe ich einen Tomatenteller. Das ist zwar etwas anders, jedoch der Bedienung zu erklären sie hat sich geirrt, war es mit nicht wert. So fühlen wir uns beide wohl; ich der eigentlich nicht viel Essen wollte, sie weil sie einen zufriedenen Gast hatte. Jedes Wort zur eigentlichen Bestellung hätte es zerstört.

Sport, auf Sport will ich nicht verzichten. Heute musste das Radfahren ausfallen — geschäftlich unterwegs — morgen früh fällt das Schwimmen aus — geschäftlich unterwegs. Auf das Büro darf ich nicht verzichten, die Lebensbasis muss zumindest basismäßig finanziert werden. Zudem habe ich einen großen Plan in 4 Jahren auf den ich zuarbeiten will. Dazwischen bleibt wenig Zeit für Daheim — die Urlaubszeit naht.

Im Urlaub im Büro zu sein ist immer eine gute Idee. Es gibt wesentlich weniger Termine, der eigene wertschöpfende Anteil steigt erheblich. Urlaub in der Nicht-Urlaubszeit zu machen bedeutet dem Chaos in den Chaoszeiten auszuweichen. Ich freue mich auf Sport, Programmieren, Basteln, Hängematte - das Leben kann manchmal nett sein, die Nettigkeit ist am Horizont sichtbar. Zudem muss eine neue Tür am Gartenschuppen gebaut werden — handwerkliche Arbeit, das Ergebnis werde ich über Jahre hinaus ansehen.

Die Kopfhörer zum Schwimmen sind angekommen. Mit USB aufladen, anschliessen an den Mac, Titel kopieren — fast fertig. Jetzt will die Bedienung mit den Minitasten erforscht werden. Meine Hände sind zu gross. Schon beim ersten Blättern ohne Display lobe ich mit die Bedienung meines iPod Shuffle mit der Voice Bedienung. Hier muss Sony lernen oder die Funktion bei Apple patentieren. Das würde dem NWZ-W274S noch einen Schub geben. Zumindest scheint er entgegen den Rezensionen laut genug zu sein; ich bin gespannt auf die erste Schwimmeinheit.